So ein Garten ist ja was tolles.. vorallem, wenn er noch was “kann”. Und unserer kann ganz schön viel: Wasser zum Plätschern bringen, Gemüse und Pflanzen zum Wachsen. Und das ganze auch noch voll und ganz Bio!
Garantiert EHEC-frei ist ja wohl unser Gemüse. Gestern haben wir die ersten Gürkchen entdeckt ♥ Sooooo klein!

Bis jetzt konnten wir drei Stück zählen. Mal gucken, wie groß die noch werden. Nebenan gedeiht prächtig der Pflücksalat!

Sieht der nicht lecker aus? Ich weiß gar nicht, wann ich den ernten soll. Der sieht so schön aus, ich will ihn nicht töten müssen 
Die Wiese ist mittlerweile voll mit Spitzwegerich. Wenn der Salat noch nicht reicht, kommt der Wegerich halt noch mit rein. Klee und Nelken wachsen auch in Massen. Die Tage will ich mal ein bisschen von unserem Thymian und Salbei trocknen, denn mein gutes Fuchs-Gewürz “Italienische Kräuter” ist leer und den Behälter will ich dann mit einer eigenen Mischung füllen
Aus dem Teich habe ich heute unser eigenes Loch Ness Monster gerettet.. Naja, war nur ein Regenwurm. Aber ein Hugo hatte es schon auf den abgesehen. Da habe ich ihn schnell ins Beet verfrachtet, damit er da ein bisschen für uns arbeiten kann 
Gleich hinterm Teich im Grünzeug saß eine Schnecke, die genüsslich an unserem selbst gezüchteten Gras naschte!

Jetzt sitzt sie irgendwo auf dem benachbarten Bauhofgrundstück und findet hoffentlich nicht den Weg zurück zu uns!
Nach der Bestandsaufnahme im Beet habe ich mir auch noch die Beerensträucher vorgeknöpft und endlich bekommt auch die etwas träge Brombeere Blüten
Die Himbeere dagegen sieht schon fast zum Anbeissen aus.. Es fehlt nur noch die Farbe

Die Brennnesseljauche scheint ein ganz guter Dünger zu sein. Auch unsere Grillasche können wir später auf dem Beet verteilen. Schnecken mögen keine Asche
Die Jauche brutzelt jeden Tag fein in der Mittagssonne vor sich hin und ich glaub, wenn ich den Eimer nicht mit Alufolie abgedeckt hätte, wären schon sämtliche Nachbarn im Krankenhaus
Das Zeug stinkt immer abartiger, aber wenns schee macht!
Und weil nachts immer so viele Viecher durch unseren Garten streunen, hatten wir letzte Woche mal eine Netzwerkkamera mit Nachtsichtfunktion bestellt. Die wurde blitzschnell geliefert, das war allerdings dann auch schon alles… Erstmal hat Fleck-Huber gute 2 Tage damit verschwendet, die Software zu installieren, einzurichten und die Fritzbox mit der Kamera bekannt zu machen. Ich weiß gar nicht, wie sowas in einem herkömmlichen Otto-Normal-Haushalt mit nur einem PC auf dem mit größter Wahrscheinlichkeit auch noch Windows läuft, funktionieren soll! Flecki brauchte jedenfalls den Mac und den Windows-PC, um die Kamera, die auch noch zwei MAC-Adressen hat (einmal LAN, einmal WLAN) drahtlos ans Laufen zu bekommen. So ein Müll. Bis wir das mit den zwei MAC-Adressen dann mal rausgefunden hatten, vermuteten wir, dass das WLAN Modul der Kamera kaputt wäre und wollten die schon zurückschicken.
Dazu kommt noch, dass die Installationsanleitung absoluter Mist ist und sich auch im Internet zur Installation (egal ob auf Mac oder PC) keine anständige Hilfe findet!
Dann lief das olle Ding endlich und spähte aus dem Terrassenfenster, wo auch kurz drauf die Nachbarskatz unbeirrt durchs Bild latschte. Da war die Freude groß! Juhuuu, es funktioniert.
Unser Garten und die Terrasse sind jedoch von den Parkplätzen aus einsichtbar, also wollten wir die Kamera erstmal nicht außen installieren. Außerdem kann das Ding (als Outdoor-Kamera!!!) nur Temperaturen ab +5°C ab und hier wird es im Winter ja doch schon ganz schön knackig. Also hätten wir noch ein Heizmodul für die Wintermonate bestellen müssen, das wahrscheinlich so viel wie die Kamera selbst kostet.
Naja, abends durften wir feststellen, dass das Infrarotlicht der Kamera in der Fensterscheibe blendet und man damit im Dunkeln gar nicht rausgucken kann. Da war der Ofen natürlich endgültig aus
Wutentbrannt hat Fleck-Huber die Kamera SOFORT abgebaut und wieder in die Verpackung gestopft. Morgen geht das Ding zur Post. Also, die so gelobte INSTAR-IP-Kamera ist bei mir durchgefallen. Allein die Installation und Einrichtung hat so viel Zeit und Nerven gekostet, dass ich am ersten Abend schon den Support anrufen wollte, wenn der nicht schon Feierabend gehabt hätte!
Aber vielleicht war die Kamera auch in Hamburg irgendwo aufn Boden gefallen und hatte sich EHEC eingefangen?!
Bis bald & Kusserl,
die böse Frau, die kleine Frau im Pelz und Klaus & Klaus ♥
Nachtrag:
Was ich vergessen habe! Unser altes Laptop, das die Kamera eigentlich verwalten sollte, weil es nun mal weniger Strom verbraucht, als der große Windows-Rechner, musste natürlich auch noch den Geist aufgeben. Zuvor war die Linux Distribution Ubuntu drauf installiert und es lief auch tadellos. Nach Festplattenformatierung etc. wollte Flecki dann Windows aufspielen, aber nein, plötzlich fehlte die Festplatte? Hatte sich wohl vorher heimlich rausgeschlichen?!
Naja, nach etlichen Versuchen ist auch unser altes Acer schrottreif. Falls jemand ein Bastler-Laptop haben will, einfach melden, sonst landet’s auf dem Müll.